Frank Gerhold

Letztes Jahr war er einer der Teilnehmer am ersten Fotohalbmarathon und heute stand er für unsere Fragen zu Verfügung stellt
 

1963 geborener leidenschaftlicher Hobbyfotograf.

Nach Abitur und Studium zog es ihn wieder nach Nordhessen wo er das Freiwilligenzentrum in Kassel leitet.
Trotzdem findet er immer wieder Zeit, um auf Fototour zu gehen. Ungewöhnliche Perspektiven und das Fotografieren mit alten Linsen machen bei seinen Fotos den Reiz aus.

Abseits der vorherrschenden Hochglanzfotos erstellt er Fotografien die Zeitlos sind aber trotzdem die Zeit konservieren.

 

 

 
Was für eine Bedeutung hat Kassel für dich und was magst du an Kassel?
Kassel ist für mich ein guter Ort zum Leben. Groß genug, damit immer mal was los ist. Klein genug, um immer mal im Alltag Bekannte zu treffen.
 
Welches ist dein Lieblingsort in Kassel zum Fotografieren?

mein Lieblingsort zum Fotografieren ist gerade die Documenta.

Hast du noch andere Orte an denen du gerne Fotografierst und warum?
Nein. Mir ist der Ort fast egal da ich überall interessante Motive finde
 
Welchen Tipp würdest du geben um interessante Fotos zu schießen?

Mach dir vorher einen Plan und beschränke Deine Ausrüstung. Vor allem: nicht aus dem „off“ fotografieren. Stell Dein Bild.

 
Was inspiriert dich und gibt es Orte oder Menschen die dies im besonderen tun?

Schlechtes Wetter, mieses Licht, unmögliche Geschwindigkeit, ein besonderes Gesicht, ein Bild das im Kopf entsteht.

Hast du fotografische Vorbilder an denen du dich orientierst?
Corbijn, Adams, Newton, Brassai, um die wichtigsten zu nennen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vielen Dank, das wir dich in deinem Urlaub stören dürften

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Andre Gerk

Heute freuen uns, dass sich Andre Gerk für unser Interview und unseren Fragen zu Verfügung stellt
 

Andre ist seit 2012 begeisterter Hobbyfotograf der sich mit absoluter Leidenschaft der Fotografie widmet.
Mittlerweile gibt er seine Erlebnisse und Erfahrungen in eigenen Workshops weiter.

Als Organisator des Kasseler Fotowalk mit gut 100 Teilnehmern ist er auch über die Grenzen Kassels bekannt geworden.

Er arbeitet gerne mit Menschen und befasst sich hauptsächlich mit der Portrait Fotografie.

Er fotografiert nach einem Zitat von Mario Cohen:

Ein Bild gibt uns das Gefühl, die ganze Welt in den Händen zu halten. Fotos sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte. Die Fotografie verwandelt die Welt in ein ewig fortbestehendes Angebot, aus der Wirklichkeit in das Reich der Fantasie, aus dem Schmerz in die Freude zu fliehen – durch das Fenster der Seele, das Auge.

 

 
Was für eine Bedeutung hat Kassel für dich und was magst du an Kassel?
Kassel ist eine Stadt mit vielen tollen Locations die ich gerne nutze. Sehr abwechslungsreich.
 
Welches ist dein Lieblingsort in Kassel zum Fotografieren?

meine Lieblingsorte zum Fotografieren sind zB der alte Kulturbahnhof, die Innenstadt, unsere Parkhäuser in Kassel. Dort bin ich gerne unterwegs.

Hast du noch andere Orte an denen du gerne Fotografierst und warum?
Ich fotografiere auch sehr gerne außerhalb von Kassel um immer wieder neue Locations kennenlernen und mich dadurch neu inspirieren zu lassen.
 
Welchen Tipp würdest du geben um interessante Fotos zu schießen?

mein Tipp um tolle Fotos zu schießen ist vorab schon das gesamte Projekt im Kopf einmal durchzuspielen. Wenn man sich das fertige Bild nicht im Kopf vorstellen kann wird es schwer das Foto an der Location und am Rechner umzusetzen.

 
Was inspiriert dich und gibt es Orte oder Menschen die dies im besonderen tun?
Ich versuche mich immer wieder selber aufs neue zu inspirieren. Neue Orte inspirieren mich auch sehr oft um neue Projekte schon im Kopf umzusetzen. Meine Stammmodels plane ich dann immer schon mit ein. Dadurch das ich viele feste Models habe kann ich diese Projekte schon toll im Kopf durchspiele so das ich das fertige Bild im Kopf fertig habe.  
 
 
 
Hast du fotografische Vorbilder an denen du dich orientierst?
Vorbilder direkt habe ich so keine. Ich finde es gibt einige sehr talentiert Kollegen deren Bilder mir sehr gut gefallen. Einer von denen ist der italienischen Fotograf Alessandro di Cicco. Seine Bearbeitung der Bilder ist einfach grandios.
 
Vielen Danke für das nette Interview
 
 
Mehr könnt ihr auf seiner Facebookseite lesen.
 

 

Karsten Socher

Wir freuen uns, dass wir den Fotografen Karsten Socher für unser Interview gewinnen konnten.
 
Karsten ist 1974 in Düsseldorf geboren und hat die kreative Fotografie von der Pike auf erlernt.
14 Jahre lagen zwischen seinen ersten Versuchen mit der Kamera und der Verleihung jener Urkunde, die ihn als Meister seines Fachs ausweist – mit 24 Jahren war Karsten Socher Ende der 1990er-Jahre einer der jüngsten Fotografenmeister in Deutschland.
Die Kombination aus solidem handwerklichen Fundament, beeindruckender Kreativität und dem stets angemessenen Umgang mit den Menschen und Situationen vor dem Objektiv wissen seit Jahren zahlreiche Auftraggeber des freien Fotografen zu schätzen.
 
Foto Jochen Herzog, honorar- und kennzeichnungspflichtige Aufnahme (Urhebervermerk im Sinne von § 13 UrhG), Aufnahmedatum: 27. Mai 2005 *** Local Caption *** Aufnahme ist honorar- (zzgl. gesetzl. MwSt.) und kennzeichnungspflichtig (Urhebervermerk im Sinne von § 13 UrhG) Belegexemplar erforderlich Bankverbindung: Kasseler Sparkasse; Konto Nr. 1084889 / BLZ 520 503 53 Veröffentlichung gem. AGB Kontakt: Karsten Socher, www.ks-fotografie.net, info@ks-fotografie.net, Mobil 0171 - 28 65 775

(c) Foto Jochen Herzog, 2005

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Was für eine Bedeutung hat Kassel für dich und was magst du an Kassel?
Kassel ist für mich der Ort, wo meine Freunde, meine Liebsten und meine Familie wohnt. Und ich glaube so was nennt man Heimat. Und Kassel hat einen großen wirtschaftlichen Vorteil: Den Standort in der Mitte Deutschlands. Von hieraus bin ich schnell in alle Himmelsrichtungen unterwegs zu Aufträgen. Die Bahnanbindungen sind gut, wenn auch nicht hervorragend. Vor allem die Ost-West-Verbindung lässt wünschen. Ohne Umsteigen geht hier gar nichts. Da muss ich dann das Auto nehmen. Das muss ich meistens sowieso nehmen. Die Autobahnanbindung ist in alle Himmelsrichtungen super, auch wenn es sich oft zwischen Drammetal und Melsungen staut. Und Kassel hat einen Flughafen und ich habe die Hoffnung, dass man vielleicht von dort aus mal irgendwann schnell nach München, Berlin, Dresden oder Schweiz und Österreich fliegen kann. Aber wie wir wissen, dass mit den Flughäfen (Stichwort BER und Winterpause in Calden) können wir Deutsche nicht so ganz einfach realisieren.
 
Welches ist dein Lieblingsort in Kassel zum Fotografieren?
Der Bergpark und die Karlsruhe, wenn das Licht und das Wetter stimmen, findet man hier interessante Motive.

Orangerie Kassel in der Karlsaue Kassel

Orangerie Kassel in der Karlsaue Kassel

 
 
Hast du noch andere Orte an denen du gerne Fotografierst und warum?
Es hängt immer von den Aufträgen ab. Es gibt viele tolle Plätze, wie zum Beispiel der vordere Westen, wo man mal andere tolle Hochzeitsportraits fotografieren kann.
 
 
 
 
 
Welchen Tipp würdest du geben um interessante Fotos zu schießen?
Da könnte ich euch jetzt viele mitgeben, hängt aber auch alles von der Thematik ab, die man fotografieren will, die wichtigsten Gfrau_erotik_portrait_ganzkoerper_karsten-socher_peoplefotografrundregeln sind aber:
– verlasst euren eigenen Wohlfühlbereich, also die eigene Komfortzone, geht in die Hocke oder in die Höhe, um mal einen anderen Standort zu finden, legt euch notfalls auch mal auf dem Weg lang,
– es kommt nicht auf die Kamera an sondern auf den Fotografen, die ganze Schlacht um höher, schneller, mehr Pixel bringt nichts, wenn man nicht weiß, was man fotografieren will und es umsetzen soll
– sucht euch ein Thema und versucht es fotografisch umzusetzen
– beherzigt die journalistische Regel: Ist das Bild schlecht, warst Du nicht nah genug dran
– reduziert eure Aufrüstung auf das wichtigste, eine Kamera, eine Linse, einen Reflektor, ein Stativ (oder Erbsensack) und einen Polfilter (vielleicht noch ND), das reicht für gute Fotos
Wenn ihr interessante Fotos von Kassel habt, probiert folgendes:
1) Das Licht am Morgen und am Abend sind die stimmungsvollsten. Deshalb früh aufbrechen und das Morgenlicht und Wetter beobachten für besonders interessante Fotos.
2) Einfach die Kamera mal mit nur einer Linse bestückt und vielleicht einem Polfilter in der Tasche schnappen und durch die Gegend laufen. Man nimmt seine Stadt so anders war. Ich bin so schon 20 Kilometer am Stück durch Kassel gelaufen, konnte alles viel mehr auf mich wirken lassen und so die Stadt sowie die Menschen fotografieren.
 
Was inspiriert dich und gibt es Orte oder Menschen die dies im besonderen tun?
Mich inspirieren unterschiedliche Dinge. Das kann ein Film, ein Nachrichtenbeitrag, ein Zeitungsartikel oder Blogbeitrag sein. Das kann eine Wolkenformation sein oder irgendwas, was ich gerade beobachte. Beim Einkauf kann ich was sehen, was mich auf neue Ideen bringt (Ikea, Möbelhäuser und Baumärkte können wahre Inspirationsquellen sein). Das ist genauso mit Orten und Menschen.
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Hast du fotografische Vorbilder an denen du dich orientierst?
Ja, die können auch inspirieren. Und zeitgleich ist es auch schön zu sehen, dass diese auch nur mit heißen Wasser kochen. Da sind zum Beispiel Jim Rakete, Ansel Adams, Didi Ziel, Thomas Höpker oder Helmut Newton. Aber auch Kollegen wie Guido Karp, Mike Larson oder Steve Thornton, hier sind die Gespräche mit den Kollegen immer wieder inspirierend. Zum Beispiel habe ich mich Steve auf der Photokina lange über die Qualität der neuen Sigma Objektive im Vergleich zu den Canon Optiken unterhalten. Er hat jetzt auf Sigma gewechselt, weil er davon begeistert ist. Ich weiß, was ich als nächstes angehen werde.
 
Vielen Danke für das nette Interview
Mehr könnt ihr auf seiner Webseite oder in seinem Blog lesen.

Volker Lewe

Heute haben wir für die Serie den Kasseler Fotografen Volker Lewe im Interview.
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1967 in Kassel geboren lebt er heute im Landkreis Kassel.

Bereits in seiner Jugend hat er sich mit der Fotografie beschäftigt, richtig angefangen hat er aber erst im Jahr 2011. Mit dem Einsteigermodel Canon 1000d lernte er die Grundlagen der digitalen Fotografie. Im Laufe der Zeit hat er sich dann immer mehr auf das Fotografieren von Menschen konzentriert.

Er mag es, gewisse Situationen oder Stimmungen zu erkennen und zu erfassen. Seine herangehensweise an ein Foto beschreibt er, dass er nicht das fotografiert was er sieht, sondern das, was er sehen will.

Was für eine Bedeutung hat Kassel für dich und was magst du an Kassel?
Kassel ist mein Heimatort, hier bin ich geboren und hier habe ich meine Wurzeln geschlagen. Ich mag es, dass es nicht so riesig ist. Ich habe in Frankfurt gewohnt und schätze den Kleinstadtcharakter von Kassel.
Welches ist dein Lieblingsort in Kassel zum Fotografieren?
Da ich vorwiegend im Portraitbereich unterwegs bin, spielt die Location in Kassel nicht so die große Rolle. Eine kleine tolle Wand oder ein besonderer Lichtfall ist für mich wichtiger. Wenn ich es aber definieren sollte, finde ich die Willi-Allee in den Abendstunden toll. Und die Innenstadt an einem Sonntag.
Hast du noch andere Orte an denen du gerne Fotografierst und warum?
Ich fotografiere im Moment viel in Frankfurt, da die Tower in der Innenstadt viele tolle Fassadenfarben haben. Viele Reflexionen und tolle Lichtmomente.
Welchen Tipp würdest du geben um interessante Fotos zu schießen?
Bleibt authentisch und macht das, was ich machen wollt. Ich versuche, und das werde ich noch lange versuchen, den Menschen zu sehen – diesen kleinen Moment in den Augen, der Ausdruck der nur kommt, wenn sich das Model vor meiner Kamera entspannt. Diesen Moment zu erreichen ist schwieriger zu erreichen, als dann ein tolles Bild zu schießen. Bilder müssen fotografisch nicht hundertprozentig sein, nur der Moment, der sollte es sein. Macht Euch nicht zu Techniksklaven, ein guter zeichnet kann auch mit einem Kugelschreiber ein tolles Bild malen.
Was inspiriert dich und gibt es besondere Orte oder Menschen die dies im besonderen tun?
Momente inspirieren mich. Es kann eine bestimmte Situationen geben, die mich in ein bestimmte Stimmung bringen. Das kann eine Szene in einem Café sein, das kann ein Zwischenmenschlicher Moment sein. Ich sehe Momente, die ich dann versuche umsetzen. Und seien wir mal ehrlich, es sind auch immer die eigenen Fantasien die einem Inspiration geben können.
Hast du fotografische Vorbilder an denen du dich orientierst?
ein großes Vorbild ist für mich Peter Coulson. Der kann es mit einem Licht zu einem perfekt Bild schaffen. Das will ich auch einen Tages können. Des weiteren schätze ich meinen Freund Giacchino der Erba aus Frankfurt, dessen Bilder einen besonderen Ausdruck haben.
Ebenso wie Stefan Beutler, der im doppelten Sinn ein großer Fotograf ist.
Mein Motto: „Es ist nicht die Größe Deiner Kamera, es ist, wie man mit dem Model redet“ (Peter Coulson)

Dirk Delhaes

Weiter geht es in der Serie mit dem Fotografen Dirk Delhaes.

„Die Fotographie ist für mich ein Weg, meine Gefühle auszudrücken und dabei kreativ zu sein. Ich spiele mit dem Licht und der Tonung wie auf einem Instrument, um die richtige Stimmung zu erzielen. Mein Bestreben ist es, nicht einfach nur eine Person oder ein Objekt abzubilden, sondern deren natürliche Persönlichkeit zu erfassen. Wenn möglich, den feinen Charakter des Menschen, für jeden sichtbar, in der Aufnahme zu manifestieren.“

Delhaes

 

Was für eine Bedeutung hat Kassel für dich und was magst du an Kassel?

Kassel ist für mich meine Geburtsstadt mit der ich viele tolle Erinnerungen teile. Sie war und ist meine Drehscheibe in Deutschland. Für mich ist Kassel, die Stadt der Künste wo nicht nur die Weltgrößte Kunstausstellung regelmäßig stattfindet, sondern auch, trotz der Zerstörungen im zweiten Weltkrieg, so viele wunderbare Orte und Bauwerke beheimatet sind, wie man es sonst in dieser Form kaum in anderen Städten findet.

Welches ist dein Lieblingsort in Kassel zum Fotografieren?

Hmm so direkt einen Lieblingsort hab ich gar nicht weil ich viele Plätze hab die ich mag. Für mich dient die komplette Stadt als Kulisse, wobei ich mittlerweile zu außergewöhnlichen Locations neige und diese auch speziell Suche.

Hast du noch andere Orte an denen du gerne Fotografierst und warum?

Für Landschaftsaufnahmen wäre das definitiv der Bereich des Herkules

Welchen Tipp würdest du geben um interessante Fotos zu schießen?

Uff da gibt es so viele Tipps und Ratschläge die ich mittlerweile geben könnte. Einen den ich seit meinen Anfängen gebe und auch selbst gemacht habe. Arbeitet mit Blende, ISO und Zeit und verlasst Euch nicht auf Hilfsmittel wie Automaten, Histogramme usw. Diese sind zwar vielleicht am Anfang ganz toll aber nur, um das gesamte zu verstehen. Um ein Gefühl für die Fotografie zu bekommen, sollte man auf solche Dinge eher verzichten und sich auf das wesentliche konzentrieren.

Was inspiriert dich und gibt es Orte oder Menschen die dies besonders tun?

Im Prinzip will ich meinen eigenen Weg gehen und hole mir bei vielen Dingen Inspirationen, Ideen und Anregungen.  Ich befinde mich aktuell noch in einer Art Selbstfindung und experimentiere sehr gerne. Denn sicherlich kann man sich auf einen Stil und eine Sache festlegen und ist dann auf der sicheren Seite. Ich will aber aktuell experimentieren und sammle gerade dadurch extrem viel Wissen und Erfahrung.

Hast du fotografische Vorbilder an denen du dich orientierst?

Also Vorbilder habe ich viele, da wären zum Beispiel Matthias Schwaighofer, Calvin Hollywood, Tamara Williams, Jens Burger. Mit ein paar von Ihnen stehe ich auch in Kontakt und tausche mich manchmal aus.

 

Frank Zitzmann

Der nächste Interviewpartner ist Frank Zitzmann, Inhaber des Printstudios Kassel.

Zitzmann

Copyright by F. Zitzmann

Über die Malerei ist er zur Fotografie gekommen. Lieblingsmotive hat er direkt keine. Er sieht etwas was ihm gefällt, kommt am nächsten Tag wieder und lichtet es ab. Sein fotografisches Ziel, fotografieren wie gemalt.

 

Was für eine Bedeutung hat Kassel für dich und was magst du an Kassel?

Kassel war und ist für mich ein „Rückzugsort“.

Früher, wann das auch immer war, hab ich in europäischen Großstädten gearbeitet.

Das damalige Westberlin oder London war immer absolut hektisch, Barcelona hingegen besitzt so eine ganz gewisse „Ruhe“.

Kassel ist für mich ein großes Dorf mit sehr viel Grünfläche.

Welches ist dein Lieblingsort in Kassel zum Fotografieren?

Kommt drauf an was ich fotografieren will. Habe ich Lust auf Street Fotografie, suche ich mir Werbeflächen die eine gewisse Aussage haben, aber davor ein ganz anderes Leben darstellt.

Habe ich Lust auf Blümchen, kann ich mir hier fast überall ins Gras legen und mich austoben.

Hast du noch andere Orte an denen du gerne Fotografierst und warum?

Drei bis viermal im Jahr fahre ich mit meinem Fotofreund K.H. Bitter in irgendeine Großstadt und wir fotografieren „Architektur“ oder das Leben und treiben in den Cafés der Stadt. Mitte August wird es dann Rotterdam

Welchen Tipp würdest du geben um interessante Fotos zu schießen?

Fotos sollten eine Aussage haben oder Geschichten erzählen, die aber sofort erkennbar sind.

Wichtig um solche Fotos zu schießen ist die gedankliche Vorbereitung und viel ruhe am Set. Vor allem sich selbst Zeit lassen empfinde ich als sehr wichtig.

Was inspiriert dich und gibt es Orte oder Menschen die dies besonders tun?

Sich irgendwo hinsetzen, in ein Café oder in eine Veranstaltung. Menschen und Situationen beobachten und diese fotografieren

Hast du fotografische Vorbilder an denen du dich orientierst?

Ja und Nein. Ab und zu geh ich ins Internet, meist bei 500px und blättere dort herum. Dabei finde ich jede Menge Fotos, an denen ich mich orientiere.

Landschaftsfotograf Wolfgang Nickel

WolfgangNickelHeute können wir mit Natur und Landschaftsfotograf Wolfgang Nickel die Serie fortsetzten.

Wolfgang ist 52 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder.

Er fotografiert aus Leidenschaft und betreibt die Facebook Gruppe Nordhessische Landschaft- und Naturfotografie

 

 

 

 

 

Was für eine Bedeutung hat Kassel für dich und was magst du an Kassel?
Kassel ist meine Heimatstadt, allerdings setze ich mich auch kritisch mit ihr auseinander. Besonders mag ich an Kassel, dass man viel Natur vor der Haustür hat.

Welches ist dein Lieblingsort in Kassel zum Fotografieren?
Die GrimmWelt mit dem angrenzenden Weinberg hat es mir fotografisch angetan.

Hast du noch andere Orte an denen du gerne Fotografierst und warum?
Der Bergpark Wilhelmshöhe, weil er so unglaublich vielfältig ist. Hinter jeder Ecke und Biegung liegen neue Motive die sich im laufe des Jahres ständig wandeln.

Welchen Tipp würdest du geben um interessante Fotos zu schießen?
Als Landscaper ist eine sorgfältige Planung, Zeit und die nötige Ruhe unabdingbar.

Was inspiriert dich und gibt es Orte oder Menschen die dies besonders tun?
Inspirieren tut mich die Mutter „Natur“. Besondere Orte gibt es für mich nicht, Abwechselung ist wichtig.

Hast du fotografische Vorbilder an denen du dich orientierst?

Ganz klar nenne ich da Alexander Lauterbach und Andreas Weber, von beiden konnte ich viel lernen. Zudem inspirieren und faszinieren mich Aufnahmen von Oliver Schratz, Serdar Urgurlu und Christian Ringer. Sehr mag ich auch die Aufnahmen des Wildlife Fotografen David Lloyd.

Holger Bernhofen

Beginnen wir die Reihe mit Holger Bernhofen

Was für eine Bedeutung hat Kassel für dich und was magst du an Kassel?
Kassel bedeutet für mich Heimatstadt, Vielfalt, Entdeckungen. Viele Dinge liegen in Kassel im Verborgenen. Die kleinen Ecken und Gassen findet man genauso wie Breite moderne Straßenzüge. Barock, Nachkriegsbauten, Urbane Bauten an der Fulda und natürlich die großen Parkanlagen in und um Kassel herum

Welches ist dein Lieblingsort in Kassel zum Fotografieren?
Einen absoluten Favoriten habe ich eigentlich nicht. Es gibt dafür einfach zu viele Bereiche in Kassel, die es wert sind, in einem Foto festgehalten zu werden.

Hast du noch andere Orte an denen du gerne Fotografierst und warum?
Die Natur rund um Kassel bietet eine unglaubliche Fülle an Möglichkeiten. Sei es der Bereich der Sababurg mit seinen Urwaldbäumen, der Edersee oder die, an die Toskanischen Hügel erinnernde Landschaft um Korbach herum.

Welchen Tipp würdest du geben um interessante Fotos zu schießen?
Ändere die Sicht auf die Dinge die du fotografierst. Versuche mit einer Festbrennweite loszuziehen. Die Erfahrung, näher an Objekte herangehen zu müssen schult den Blick fürs wesentliche. Nimm dir Zeit beim Fotografieren. Schau dir das Foto, welches du machen möchtest vor dem auslösen an. Nimm ruhig die Kamera noch einmal herunter und überblicke die Szene. Nichts ist ärgerlicher wie eine zerknüllte Dose, die im Bild liegt.

Was inspiriert dich und gibt es Orte oder Menschen die dies besonders tun?
Inspirieren lasse ich mich durch viele Dinge. Manchmal ist es ein Wort, welches ein Bild in meinem Kopf entstehen lässt. Dieses versuche ich dann nach und nach weiter zu entwickeln bis ein fertiges Bild vorhanden ist. Das Bild versuche ich dann entsprechend umzusetzten.

Hast du fotografische Vorbilder an denen du dich orientierst?
Ich orientiere mich gerne an den klassischen Malern. Rembrandt, Paul Gaguin , Van Gogh in seiner Anfangszeit oder Jack Vettriano sind für mich immer wieder Beispiele, wie man mit Farben und Licht Stimmungen erzeugen kann. Die Fotografie ist für mich eigentlich nur die konsequente Weiterentwicklung der klassischen Malerei